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Was sind Integrationen? Und 3 Möglichkeiten, wie man sie implementiert.

Integrationen und Schnittstellen sind fĂŒr E-Commerce und SaaS-Unternehmen unverzichtbar. Sie bieten eine Vielzahl von Vorteilen, von der Steigerung der Kundenbindung bis zur UnterstĂŒtzung beim Abschluss neuer GeschĂ€fte.

Die Frage ist also nicht, ob du Integrationen erstellen sollst, sondern wie du dabei vorgehst.

Wir helfen dir, verschiedene Möglichkeiten der Integrationen aufzuzeigen, damit du entscheiden kannst, welche fĂŒr dein E-Commerce oder SaaS-Unternehmen am sinnvollsten ist.

Doch zunÀchst wollen wir uns auf unsere Definition von Integrationen einigen und nÀher darauf eingehen, warum sie wichtig sind.

Definition von Integrationen

Integrationen sind wesentliche Verbindungen, die deine Anwendung mit externen Systemen und Diensten von Drittanbietern schafft. Sie bilden das technische RĂŒckgrat fĂŒr die nahtlose Interaktion zwischen unterschiedlichen Softwareprodukten und Plattformen. In der Regel nutzen Integrationen Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs), die es deiner Software erlaubt, Daten schnell und zuverlĂ€ssig auszutauschen und Funktionen anderer Systeme zu nutzen.

Warum sind Integrationen wichtig?

Hier sind einige der wichtigsten Vorteile von Integrationen:

Ermöglicht es dir, mehr Kunden zu gewinnen

Deine Interessenten haben wahrscheinlich mehrere Kriterien, wenn sie deine Software mit Alternativen vergleichen. Dazu zĂ€hlen oft Integrationen ganz oben auf ihrer Liste. Ein Beispiel: Eine Studie von Gartner hat herausgefunden, dass mehr als 80% der KĂ€ufer die FĂ€higkeit eines Anbieters, “nahtlose Integrationen” zu bieten, als sehr wichtig ansehen.

Features buyers rate "very important" during software evaluation

Hilft dir, in neue MĂ€rkte zu expandieren

Wenn du in höhere Marktsegmente vordringen, in weiteren Regionen verkaufen oder in neue Branchen eintreten möchtest, wirst du wahrscheinlich mit neuen Integrationsanforderungen konfrontiert. Wenn du diese erfĂŒllen und ĂŒber das hinausgehen kannst, was die etablierten Anbieter auf dem Markt bieten, hast du die Chance, nicht nur Fuß zu fassen, sondern auch ein MarktfĂŒhrer zu werden.

Erleichtert die Entwicklung deiner Kunden (Bspw. MRR & ARR Wachstum)

Integrationen sind aufgrund ihres Werts leicht zu monetarisieren.

Du kannst die Integrationen als Zusatzoptionen verkaufen, als Teil von hochwertigeren Paketen anbieten oder sogar eine spezifische Gruppe von Integrationen in einem Paket anbieten, wĂ€hrend du in einem anderen weitere hinzufĂŒgst. Wir haben gesehen, dass unsere Kunden jeden dieser AnsĂ€tze erfolgreich umgesetzt haben. Zum Beispiel beinhaltet eine Plattform fĂŒr Personalmanagement, Integrationen in ihrem Enterprise-Paket.

Andererseits bietet eine moderne Software fĂŒr GeschĂ€ftsplanung, eine Google Sheets-Integration in ihrem kostenlosen Plan, Standard-Datenintegrationen in ihrem Launch-Plan und Premium-Integrationen in ihrem Growth-Plan an.

Ermöglicht es dir, Kundenzufriedenheit zu erhöhen

Wahrscheinlich wenig ĂŒberraschend aber laut einer Gartner Studie sind Integrationsprobleme oder fehlende Integrationen der hĂ€ufigste Grund fĂŒr Kundenabwanderung (Churn). Anders ausgedrĂŒckt, zuverlĂ€ssige und umfassende Integrationen können dabei helfen, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und damit verbundene GeschĂ€ftsverluste zu vermeiden.

AnsÀtze zur Implementierung von Integrationen

Jetzt, da du weißt, warum Integrationen wichtig sind, ist die nĂ€chste Frage, wie genau du sie umsetzen kannst.

Wir werden einige Optionen vorstellen, um deine Entscheidungsfindung zu unterstĂŒtzen.

In-House Entwicklung

Das bedeutet, dass du deine internen Entwickler beauftragst, APIs von Drittanbietern zu erstellen und zu warten.

Dieser Ansatz hat einige Vorteile. Er ermöglicht es dir, die Zusammenarbeit mit Drittanbietern zu vermeiden und kann handhabbar sein, wenn du nur eine Integration benötigst oder der Umfang begrenzt ist.

In der RealitĂ€t musst du jedoch wahrscheinlich eine stĂ€ndig wachsende Anzahl von robusten Integrationen implementieren und pflegen. Wenn du deine Entwickler damit beauftragst, nimmt dies einen großen Teil ihrer Zeit in Anspruch und zwingt sie, andere wichtige Aufgaben zu vernachlĂ€ssigen.

No-Code-/Low-Code-Integrationstools

No-Code-/Low-Code-Tools sind Plattformen, die den Prozess der Datenintegration vereinfachen wollen. Obwohl No-Code-/Low-Code-Tools ein Schritt in die richtige Richtung sind, lösen sie nicht alle Probleme der internen Entwicklung.

Sie erfordern immer noch einiges an technischem Know-how und zwingen deine Entwickler (oder die deiner Kunden) dazu, die Integrationen zu erstellen und zu verwalten. Hinzukommend fehlen hĂ€ufig essentielle Integrationen, weshalb viele individuell erstellt werden mĂŒssen. Außerdem ist eine große Anzahl von Integrationen, die SaaS Unternehmen benötigen, praktisch unmöglich zu verwalten und weiterzuentwickeln.

Unified API

Eine Unified API ist eine Lösung, die mehrere Einzel-APIs von verschiedenen Diensten in einer Kategorie bĂŒndelt. Anstatt jede API einzeln anzubinden, ermöglicht sie es dir, mit nur einer Verbindung auf mehrere Dienste zuzugreifen. Das vereinfacht den Integrationsprozess erheblich, da du nicht jede API separat einrichten und verwalten musst.

Die Integration durch eine Unified API adressiert die Nachteile der anderen Optionen, indem sie es dir ermöglicht, deinen Kunden mit minimalem Aufwand umfangreiche Integrationen bereitzustellen. Zum Beispiel kannst du so die Verbindung mit den wichtigsten E-Commerce Systemen, wie Shopsysteme oder MarktplĂ€tze oder ATS-Anbietern bereitstellen, indem du deine SaaS Anwendung einfach an eine Unified API anschließt.

Dadurch kannst du Zeit und Aufwand sparen, die sonst in die Entwicklung und Pflege von einzelnen Integrationen fließen wĂŒrden. Sie erleichtert es, deine Anwendungen zu skalieren, da du neue Dienste hinzufĂŒgen kannst, ohne den bestehenden Code zu Ă€ndern. So kannst du dich auf die Verbesserung deiner Produkte konzentrieren und deinen Kunden schneller bessere Dienste anbieten.

Wir wollen dir die Herausforderungen und AbhĂ€ngigkeit ersparen. Seit 2017 erleichtern wir wichtige Commerce-Integrationen fĂŒr MittelstĂ€ndler im Handel, E-Commerce- und SaaS-Unternehmen.

Durch unsere Erfahrung mit Integrationen kannst du dich auf dein Kernprodukt konzentrieren. Wir kĂŒmmern uns um die nahtlose Anbindung deiner Kernsysteme und um die Überwachung, Weiterentwicklungen und die Kommunikation mit den 3rd-Party-API-Anbietern.

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Success Story

27 VertriebskanÀle, 6 LÀnder: Wie PICARD durch Systemintegration RentabilitÀt und Performance optimiert

Kein DTC-Unternehmen oder Hersteller, so auch PICARD, beschrĂ€nkt sich heutzutage auf einen einzigen (digitalen) Vertriebskanal. In der Regel werden Produkte sowohl ĂŒber MarktplĂ€tze als auch ĂŒber den eigenen Shop vertrieben. Hinzukommend spielt die RentabilitĂ€t und Performance der eigenen Produkte, VertriebskanĂ€le und Kunden fĂŒr jeden HĂ€ndler heute eine entscheidende Bedeutung. Es ist essentiell, nicht nur seine Marketingstrategien zu optimieren, sondern auch fundierte Entscheidungen in Bezug auf Produktentwicklung und VertriebskanĂ€le zu treffen. Da reicht es nicht aus, nur den eigenen Shop im Blick zu haben.

Die Integration aller VertriebskanĂ€le spielt dabei eine SchlĂŒsselrolle, um ein vollstĂ€ndiges Bild der Unternehmensleistung zu erhalten.

Als renommierter Premiumanbieter von Handtaschen und Lederaccessoires, strebt PICARD danach, effektive Marketingmaßnahmen zu identifizieren und deren Ertrag zu messen, sowie die RentabilitĂ€t der eigenen Produkte und VertriebskanĂ€le zu verstehen. Beide Aspekte, verstĂ€rkt durch die vollumfĂ€ngliche Kanalintegration, sind entscheidend fĂŒr die Entwicklung einer ganzheitlichen Unternehmensstrategie.

Die Zusammenarbeit mit Lyska hat super geklappt! Von ihrer schnellen Auffassung der Anforderungen, ĂŒber die umfassende Vorbereitung im Vorfeld auf das Projekt und die unkomplizierte und schnelle Art der Kommunikation bis hin zum Endergebnis war die Zusammenarbeit ein durch und durch positives Erlebnis.

Johanna Jankowski & Johannes Montag
E-Commerce Managerin & Head of E-Commerce, PICARD

Key Facts

Im Jahr 1928 in Obertshausen, Hessen, legten Martin Picard und seine Söhne Edmund und Alois den Grundstein fĂŒr das, was heute als PICARD bekannt ist – ein Premiumanbieter von Handtaschen, Geldbörsen und weiteren Lederaccessoires. Mit ĂŒber 2000 Verkaufsstellen in mehr als 30 LĂ€ndern weltweit und einer jĂ€hrlichen ProduktionskapazitĂ€t von ĂŒber 1,2 Millionen Taschen, hat sich PICARD als eine feste GrĂ¶ĂŸe in der Welt der Lederwaren etabliert.

  • GrĂŒndung: 1928 von Martin Picard und seinen Söhnen Edmund und Alois
  • Hauptsitz: Obertshausen, Hessen, Deutschland
  • PICARD ist Premiumanbieter von hochwertigen Lederwaren
  • 2000 Verkaufsstellen in ĂŒber 30 LĂ€ndern weltweit
  • JĂ€hrliche ProduktionskapazitĂ€t von ĂŒber 1,2 Millionen Taschen
  • PICARD legt großen Wert auf Nachhaltigkeit
  • Mehr als 200 Mitarbeitende

Ziel

Das primĂ€re Ziel von PICARD war die Schaffung einer einheitlichen, zentralisierten Datenbasis zur besseren Steuerung des Unternehmens. Im Mittelpunkt stand die Etablierung einer “Single Source of Truth”, aus der alle Reportings abgeleitet werden können. Durch die Integration und ZusammenfĂŒhrung der Daten aus allen VertriebskanĂ€len wollte PICARD einen schnellen und umfassenden Überblick ĂŒber die ProfitabilitĂ€t erhalten. Dies ermöglicht tiefgreifende Einblicke in die Performance einzelner Artikel auf verschiedenen KanĂ€len und liefert entscheidende Informationen fĂŒr datenbasierte Entscheidungen. Diese reichen von der Sortimentsplanung ĂŒber die Wahl des Vertriebskanals bis hin zu Rabattaktionen und DeckungsbeitrĂ€gen. Die Integration eliminiert die Notwendigkeit, Daten manuell aus verschiedenen KanĂ€len zusammenzutragen, und ermöglicht eine effiziente und fundierte Entscheidungsfindung.

Ausgangslage

PICARDs digitale Vertriebsstrategie ist vielschichtig und umfasst nicht nur den eigenen Online-Shop, sondern auch eine breite Palette von MarktplĂ€tzen. Insgesamt nutzt das Unternehmen 27 verschiedene VertriebskanĂ€le, darunter zehn prominente MarktplĂ€tze wie Zalando, About You, Douglas und Otto, und ist in sechs LĂ€ndern aktiv. Um eine ganzheitliche Sicht auf die RentabilitĂ€t, ProfitabilitĂ€t und Performance zu erhalten, sind daher Daten aus all diesen verschiedenen KanĂ€len erforderlich. Diese Daten werden ĂŒber die Marktplatz-Management-Anwendung Tradebyte verteilt und an die verschiedenen MarktplĂ€tze angebunden.

  • 27 VertriebskanĂ€le, darunter 10 MarktplĂ€tze in sechs LĂ€ndern
  • Notwendigkeit einer ganzheitlichen Sicht auf RentabilitĂ€t, ProfitabilitĂ€t und Performance
  • Verwendung von Tradebyte fĂŒr das Marktplatz-Management
  • Bisher nur Shopify an Klar! angeschlossen.

Herausforderung

Die zentrale Herausforderung bestand darin, eine effiziente und zuverlÀssige Schnittstelle zwischen dem Datenmanagement-Tool Tradebyte und der E-Commerce-Analyse-Software Klar! zu schaffen.

Beide Systeme sind zwar mit umfangreichen APIs ausgestattet, aber eine einfache DatenĂŒbertragung war nicht möglich. Die Entwicklung der Verbindungen zwischen den Systemen war nur eine der Aufgaben. Außerdem war eine spezielle Business-Logik erforderlich, um die Daten sinnvoll anzureichern und beispielsweise Retouren und Bestellungs- und Produktupdates korrekt zu erfassen und die Bestellungen und Daten entsprechend zu aktualisieren.

Um ein holistisches Bild in Klar! zu erhalten, mussten mehrere spezifische Datenpunkte und Logiken berĂŒcksichtigt werden.

Erstens war es wichtig, die Preise fĂŒr den Verkauf auf den verschiedenen MarktplĂ€tzen einzubeziehen, um die RentabilitĂ€t genau messen zu können.

Zweitens musste auf spezielle Events, die bei Tradebyte als “Messages” bezeichnet werden, geachtet werden. Diese “Messages” sind entscheidend, um die Orders neu zu synchronisieren oder zu aktualisieren und sicherzustellen, dass der Status und die Informationen der Bestellungen immer auf dem neuesten Stand sind.

Drittens erforderte die Datenintegration ein individuelles Handling fĂŒr den Export der Daten bei Tradebyte, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Daten korrekt und vollstĂ€ndig an Klar! ĂŒbertragen werden.

  • Fehlende Schnittstelle zwischen Tradebyte und Klar!
  • Notwendigkeit einer speziellen Business-Logik
  • KomplexitĂ€t der Datenanreicherung
  • BerĂŒcksichtigung von Preisen auf verschiedenen MarktplĂ€tzen
  • Auf spezielle Events (“Messages”) bei Tradebyte muss geachtet werden
  • Individuelles Handling fĂŒr den Export der Daten bei Tradebyte

Lösung

Eine einfache No-Code-Lösung hÀtte in diesem komplexen Szenario nicht ausgereicht. Daher kamen hier eine Mischung aus Code-First- (Airbyte) und Low-Code- (Retool) Datenintegrationsplattformen ins Spiel.

Airbyte, als Code-First- und Open-Source-Datenintegrationsplattform, diente uns als standardisierte Basis fĂŒr die Entwicklung eigener Konnektoren. Da spezifische Konnektoren fĂŒr Tradebyte und Klar! fehlten, haben wir diese selbst erstellt. Durch die Verwendung von Airbyte als Grundlage konnten wir die Implementierung und Konfiguration dieser Konnektoren erheblich vereinfachen.

Parallel dazu nutzten wir Retool, eine Low-Code-Plattform, die es ermöglicht, individuelle Business-Logik schnell und effizient zu implementieren.

Diese Logik ist entscheidend, um die Daten zwischen Tradebyte und Klar! nicht nur zu ĂŒbertragen, sondern auch sinnvoll anzureichern. Beispielsweise mussten die Preise fĂŒr den Verkauf auf verschiedenen MarktplĂ€tzen berĂŒcksichtigt werden, um die RentabilitĂ€t genau zu messen. Zudem war es wichtig, auf spezielle Events, die bei Tradebyte als “Messages” bezeichnet werden, zu achten. Diese “Messages” sind entscheidend, um die Bestellungen neu zu synchronisieren oder zu aktualisieren. Schließlich erforderte die Datenintegration ein individuelles Handling fĂŒr den Export der Daten bei Tradebyte, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Daten korrekt und vollstĂ€ndig an Klar! ĂŒbertragen werden.

Durch die Kombination von Airbyte und Retool konnten wir eine robuste und anpassbare Schnittstelle schaffen. Diese Schnittstelle ĂŒbertrĂ€gt nicht nur die Daten zwischen Tradebyte und Klar!, sondern reichert sie auch fĂŒr PICARDs spezifische BedĂŒrfnisse an. Das Ergebnis ist eine Lösung, die nicht nur leistungsfĂ€hig, sondern auch zukunftssicher und leicht wartbar ist. Dies ermöglicht PICARD, sich auf die Analyse der Daten zu konzentrieren, anstatt sich um die technischen Details der Datenintegration kĂŒmmern zu mĂŒssen.

Überblick der eingesetzten Software

Tradebyte

Tradebyte ist eine E-Commerce-Middleware, die es HĂ€ndlern wie PICARD ermöglicht, ihre Produkte auf verschiedenen MarktplĂ€tzen zu vertreiben. Sie bietet eine zentrale Schnittstelle fĂŒr die Verwaltung von Bestellungen, LagerbestĂ€nden und Produktinformationen.

Klar!

Klar! ist eine E-Commerce-Analyse-Software, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Verkaufsdaten zu analysieren. Sie bietet Einblicke in die RentabilitĂ€t, ProfitabilitĂ€t und Performance von Produkten und Kunden und unterstĂŒtzt damit die strategische Entscheidungsfindung.

Airbyte

Airbyte ist eine Open-Source-Datenintegrationsplattform. Sie dient als Grundlage fĂŒr die Entwicklung von Konnektoren, die verschiedene Datenquellen und -ziele miteinander verbinden können. In diesem Fall wurde sie verwendet, um Tradebyte und Klar! nahtlos zu integrieren.

Retool

Retool ist eine Low-Code-Plattform, die es ermöglicht, individuelle Business-Logik zu implementieren. Sie wurde in diesem Projekt eingesetzt, um die Daten zwischen Tradebyte und Klar! anzureichern und spezifische Anforderungen in der Datenverarbeitung zu erfĂŒllen.

Ergebnis

Analysen sind nur dann von Wert, wenn du vollstĂ€ndige Daten hast, um daraus konkrete Maßnahmen ableiten zu können.

Durch die von uns bereitgestellte umfassende Schnittstellenentwicklung und Datenanreicherung, die Tradebyte und Klar! nahtlos miteinander verbindet, kann PICARD nun die RentabilitĂ€t, ProfitabilitĂ€t und Performance ihrer Produkte und digitalen VertriebskanĂ€le ganzheitlich erfassen. Diese Integration ermöglicht es PICARD, nicht nur seine Marketingmaßnahmen zu optimieren, sondern auch fundierte, strategische Produkt- und Investitionsentscheidungen zu treffen.

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Cross-Selling: Steigere den Wert deines Warenkorbs – Durch gezielte Datenanalyse

Cross-Selling ist eine Verkaufsstrategie, bei der Kunden dazu angeregt werden, zusĂ€tzliche, ergĂ€nzende oder verwandte Produkte zu kaufen, die zu ihrem Hauptkauf passen. Am besten lĂ€sst sich diese Praxis anhand des ikonischen McDonald’s-Satzes “Möchten Sie dazu Pommes frites?” veranschaulichen.

Möglichkeiten des Cross-Selling fĂŒr HĂ€ndler und E-Commerce Unternehmen

Eine erfolgreiche Cross-Selling-Strategie hilft nicht nur EinzelhĂ€ndlern, den Umsatz pro Bestellung zu steigern, sondern ist auch eine gute Möglichkeit, die Kundenbindung zu erhöhen. Ein SchlĂŒsselfaktor fĂŒr den Erfolg beim Cross-Selling ist die Identifizierung des richtigen Produkts fĂŒr die richtigen Kunden zum richtigen Zeitpunkt. Dabei reicht es nicht aus, sich nur die Topseller Produkte anzusehen. Obwohl sie einen guten Überblick ĂŒber verkaufte Artikel geben, zeigen sie nicht, welche Produkte zusammen gekauft werden.

Datenanalyse: Der SchlĂŒssel zur Identifikation von Cross-Sell Potentialen

Gezielte Datenanalyse ist daher die Grundvoraussetzung fĂŒr die Identifizierung der Cross-Selling-Angebote mit der höchsten Akzeptanz: Wie oft wird ein Produkt zusammen mit anderen Produkten gekauft? Bei Cross-Selling ist besonders wichtig, welche anderen Produkte besonders hĂ€ufig im selben Einkaufskorb landen und welchen Wertbeitrag mit diesen zusĂ€tzlichen Produkten generiert wird? Eine gezielte Datenanalyse mit den richtigen Metriken, gibt dir die Möglichkeit genau diese Potentiale zu erkennen.

Die Macht der Datenanalyse

Um die Cross-Selling-Strategie zu optimieren, ist es wichtig, die richtigen Tools zur Datenanalyse zu verwenden. Mit einer effektiven Datenanalyse findest du Muster und Trends in denen Verkaufsdaten, die dir helfen, die richtigen Produkte fĂŒr das Cross-Selling zu identifizieren. Du kannst außerdem herausfinden, welche Produkte hĂ€ufig zusammen gekauft werden und welche Produkte die höchste Akzeptanz bei deinen Kunden haben.

DarĂŒber hinaus kann eine effektive Datenanalyse dazu beitragen, die Kundenbindung zu erhöhen. Indem du verstehst, welche Produkte deine Kunden bevorzugen und welche Produkte sie zusammen kaufen. Daraus kannst du personalisierte Angebote und Empfehlungen erstellen, die auf den individuellen Vorlieben und BedĂŒrfnissen deiner Kunden basieren.

Fazit

Insgesamt bietet Cross-Selling eine hervorragende Möglichkeit, den Umsatz zu steigern und die Kundenbindung zu erhöhen. Mit den richtigen Tools und Analysen kannst du deine Cross-Selling-Strategien optimieren und deinen Kunden ein besseres Einkaufserlebnis bieten.

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Warum datengesteuerte Vertriebsteams ĂŒberlegen sind.

In der heutigen wettbewerbsintensiven Unternehmenslandschaft gewinnen datengesteuerte Vertriebsteams einen Vorsprung gegenĂŒber ihren traditionellen Counterparts. Durch den Einsatz von Datenanalysetools sind diese Teams produktiver, effizienter und erfolgreicher. Hier sind fĂŒnf GrĂŒnde, warum datengesteuerte Vertriebsteams so vorteilhaft sind:

1. Datenanalyse verbessert die Vertriebsplanung

Wenn Sie Ihre VertriebsplĂ€ne auf der Grundlage reiner Intuition und Vermutungen erstellen, können Sie sicher sein, dass Sie einen Fehler begehen. Eine Umfrage hat ergeben, dass leistungsstarke Vertriebsteams ihre Prognosen mit 1,5-mal höherer Wahrscheinlichkeit auf datengestĂŒtzte Erkenntnisse stĂŒtzen.

Was bedeutet das in der Praxis?

Der Grundgedanke datengestĂŒtzter Vertriebsprognosen besteht darin, realistische und gleichzeitig anspruchsvolle Ziele zu setzen. Datenanalysetools können Ihnen dabei helfen, ehrgeizige Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs) festzulegen, die fĂŒr jeden einzelnen Vertriebsmitarbeiter geeignet sind.

Dabei handelt es sich nicht um einen generischen Ansatz, sondern um eine tiefgreifende Planungsstrategie, bei der zahlreiche Vertriebskennzahlen und -parameter berĂŒcksichtigt werden. So garantiert die Datenanalyse die Maximierung der Effizienz, ohne Ihre Vertriebsmitarbeiter zu ĂŒberfordern.

2. Leichtere Analyse und Einstufung von Interessenten

Wussten Sie, dass mindestens 50 % der von Vertriebsmitarbeitern verfolgten Kunden nicht zu ihnen passen? Das Schlimmste, was man im Vertrieb tun kann, ist, ungeprĂŒfte Leads anzusprechen, bei denen es höchst unwahrscheinlich ist, dass sie zum Kaufabschluss fĂŒhren, aber es stellt sich heraus, dass viele Vertriebsmitarbeiter dies tatsĂ€chlich regelmĂ€ĂŸig tun.

Hier sind datengesteuerte Unternehmen den traditionellen Vertriebsteams deutlich ĂŒberlegen, denn sie können potenzielle Kunden viel besser und genauer analysieren und einstufen. Sie tun dies auf der Grundlage zahlreicher Kriterien wie:

  • Historie der KĂ€ufe
  • FrĂŒhere Interaktionen von Vertriebsmitarbeitern mit einem bestimmten Interessenten
  • Die Position des Interessenten im Verkaufstrichter

    Diese und viele andere Parameter können viel ĂŒber einen bestimmten Kunden aussagen, aber ohne den Einsatz von Datenanalyse sind sie kaum zu erkennen.

3. VerkaufsgesprÀche werden personalisiert

Moderne KÀufer wollen nicht als Mitglieder einer Gruppe behandelt werden, sondern als Individuen mit ganz bestimmten Eigenschaften und Merkmalen. Wenn Sie nicht auf ihre persönlichen Interessen eingehen, werden Sie nicht die erhofften Ergebnisse erzielen.

Jake Gardner, ein Vertriebsanalyst beim Schreibservice fĂŒr juristische AufsĂ€tze, behauptet, dass die Personalisierung in modernen vertriebsorientierten Unternehmen eine entscheidende Rolle spielt:

“Anstatt generische Werbebotschaften zu versenden, muss man ein VerkaufsgesprĂ€ch so zuschneiden, dass jeder Interessent individuell verwöhnt wird.”

Was bedeutet das konkret?

Die Antwort liegt in der Datenanalyse, denn Sie mĂŒssen Ihre Verkaufsstrategien an die Kaufgewohnheiten, die Interessen, den Standort und andere Faktoren anpassen, die die Kaufentscheidungen Ihrer Kunden beeinflussen.

4. Maßgeschneiderter Vertrieb steigert Upselling-Erfolge

Personalisierung ist ein Ă€ußerst wichtiger Trend, denn fast 80 % der Verbraucher geben an, dass sie sich nur dann auf ein Angebot einlassen, wenn es personalisiert wurde, um frĂŒhere Interaktionen des Verbrauchers mit der Marke zu berĂŒcksichtigen. Proaktive Unternehmen verstehen das sehr gut und passen ihre VertriebsaktivitĂ€ten so an, dass sie Cross- und Upselling-Produkte oder -Dienstleistungen einfacher und zielgerichteter anbieten.

5. Erkennen Sie neue Trends mit Datenanalysen

Wenn Sie sich zu sehr auf die heutigen AktivitĂ€ten konzentrieren, können Sie auf Dauer kaum mit proaktiven Wettbewerbern mithalten. Deshalb empfehlen wir den Einsatz von Datenanalysen, um die BedĂŒrfnisse der Kunden zu ermitteln und zukĂŒnftige Trends vorherzusagen.

Datenmanagementplattformen sind in der Lage, riesige Datenmengen anzusammeln, und Sie sollten sie unbedingt zur Trenderkennung nutzen. So können beispielsweise Kommentare von Nutzern in sozialen Medien, Online-Rezensionen, E-Mail-Beschwerden und viele andere Informationsquellen als wertvolle Indikatoren fĂŒr zukĂŒnftige Entwicklungen dienen.

Auf diese Weise können Sie Ihr Vertriebsteam rechtzeitig vorbereiten und auf Kundenanfragen reagieren, sobald der neue Trend den Markt beherrscht.

Fazit

Wie können Sie zwischen vielversprechenden und irrelevanten Interessenten unterscheiden? Können Sie neue Verkaufschancen rechtzeitig erkennen? Gibt es genĂŒgend Potenzial, um Ihren Kundenstamm zu vergrĂ¶ĂŸern oder auszubauen?

Die Antworten auf diese und viele andere Fragen machen den Unterschied zwischen guten und schlechten Vertriebsteams aus, aber es zeigt sich, dass Unternehmen mit fortschrittlicher Datenanalyse fast immer besser abschneiden als ihre traditionelleren Wettbewerber.

Wenn du deiner Vertriebsstrategie einen großen Schub geben willst, solltest du einen datengesteuerten Ansatz fĂŒr dein Unternehmen wĂ€hlen. Das wird dir neue Perspektiven eröffnen und dir helfen, schneller, als du denkst, mehr Kunden zu gewinnen!

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50 Personentage gespart: Automatisierte Produktdaten-Veredelung bei der BlÀssinger Gruppe

Gute Produktbeschreibungen sind ein entscheidender Faktor, um Kunden zu ĂŒberzeugen, ihre Kaufentscheidung zu erleichtern und die allgemeine Effizienz des Verkaufsprozesses zu verbessern. Unter anderem sind Produktinformationen aus folgenden GrĂŒnden essentiell:

  • Informationsvermittlung: Eine detaillierte Produktbeschreibung liefert relevante Informationen ĂŒber das Produkt, seine Eigenschaften, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten.
  • Kaufentscheidung: Hochwertige Beschreibungen und Attribute unterstĂŒtzen Kunden bei ihrer Kaufentscheidung, indem sie Vertrauen in das Produkt und die Marke aufbauen. Außerdem helfen sie dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Probleme der Kunden zu lösen.
  • Verbesserung der Filter und Sortierung: FĂŒr die BlĂ€ssinger Gruppe war es Ă€ußerst wichtig, das Kauferlebnis seiner Kunden zu unterstĂŒtzen. Daher sind spezifische Attribute essentiell, um neben der Suche auch die Filter und Sortierung fĂŒr eine einfachere Auffindbarkeit und Navigation zu verbessern.

Eine Studie von Akeneo aus 2023 ergibt, dass 63 % der Verbraucher eine Marke, der sie vertrauen, nach einer schlechten Erfahrung mit Produktinformationen nicht mehr kaufen wĂŒrden.

Dies ist besonders relevant fĂŒr Unternehmen wie der BlĂ€ssinger Gruppe. Mit einer breiten Produktpalette und einer starken MarkenidentitĂ€t ist es fĂŒr die BlĂ€ssinger Gruppe von entscheidender Bedeutung, ihren Kunden eine herausragende User Experience und hochwertige Produktbeschreibungen zu bieten.

Nicht nur im klassischen Offline GeschĂ€ft möchte die BlĂ€ssinger Gruppe Ihr Werteversprechen gegenĂŒber dem Kunden einhalten, sondern auch im immer stĂ€rker wachsenden OnlinegeschĂ€ft. Egal, ob der Kunde im Webshop sucht oder durch eine direkte Anbindung via OCI, Punchout oder statischem Katalog angebunden ist. Er benötigt hochwertige Daten, um eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen.

Key Facts

Die BlĂ€ssinger Gruppe ist ein technischer Großhandels-Spezialist und bietet eine breite Produktpalette, die WĂ€lzlager, Gleitlager, Lineartechnik, Antriebstechnik, Sonderlösungen und Services umfasst. Als unabhĂ€ngiges Familienunternehmen in der dritten Generation hat die BlĂ€ssinger Gruppe eine starke MarkenidentitĂ€t und einen hohen Bekanntheitsgrad in der Branche. Mit elf Standorten und einem starken Netzwerk in der EMEA-Region ist BlĂ€ssinger gut positioniert, um ihren Kunden einen hervorragenden Service zu bieten.

  • Technischer Großhandels-Spezialist mit breiter Produktpalette, die WĂ€lzlager, Gleitlager, Lineartechnik, Antriebstechnik, Sonderlösungen und Services umfasst
  • Hat eine starke MarkenidentitĂ€t und einen hohen Bekanntheitsgrad in der Branche
  • 11 Standorte und ein starkes Netzwerk in der EMEA-Region
  • Mehr als 190 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Rund 100.000 Produkte

Herausforderung

Die Relevanz von Produktdaten ist dem Team von der BlĂ€ssinger Gruppe bekannt. Die eigenen Produktdaten bestanden lediglich aus sehr technischen Bezeichnungen ohne jegliche Beschreibung. Das Ziel des BlĂ€ssinger E-Business Teams ist es, ihren Kunden ein herausragendes online Erlebnis zu bieten. Daher sind erweiterte Produktdaten und Attribute unerlĂ€sslich, um die Sortierung, Filterung und die Auffindbarkeit ĂŒber die Produktsuche zu optimieren.

Um ihrem Ziel und dem eigenen Anspruch nÀherzukommen, benötigte die BlÀssinger Gruppe dringend detaillierte Produktdaten von ihren Lieferanten.

Die Produktdaten des Herstellers waren jedoch nur ĂŒber dessen Webseite zugĂ€nglich, was bedeutete, dass das BlĂ€ssinger-Team jede Information hĂ€tte manuell kopieren mĂŒssen. Bei 25000 SKUs und der Annahme, dass man ca. 3 Minuten pro SKU brĂ€uchte, die Daten anzureichern, wĂ€ren das ungefĂ€hr 50 Personentage.

Ein nicht annĂ€hernd in VerhĂ€ltnis stehender Aufwand. DarĂŒber hinaus benötigte das Team die erweiterten Informationen aus ZeitgrĂŒnden innerhalb weniger Tage.

Lösung

Die Lösung lag in der Automatisierung des Prozesses.

Mit Hilfe von Retool, einer Plattform, die es ermöglicht, schnell individuelle Tools zu erstellen, konnten wir einen Workflow erstellen, der die Produktdaten automatisch von der Webseite des Herstellers abruft, um es dem BlÀssinger-Team bereitzustellen.

Die Produkt CSV mit den 25k SKUs wurde zunĂ€chst ĂŒber unsere mit Retool entwickelte Anwendung in eine Datenbank geladen. Zur öffentlichen API des Herstellers haben wir eine Connection aufgebaut, um die Daten darĂŒber zu beziehen.

WĂ€hrend der Umsetzung trafen wir auf einige Herausforderungen. Aufgrund von Abfragen-Limits gegen die API und der teilweise Nichterreichbarkeit mussten wir ein Error-Handling einbauen. Dieses Handling hat fehlgeschlagene Versuche markiert, um sie automatisiert erneut abzuarbeiten. Außerdem konnten wir, aufgrund der begrenzten Geschwindigkeit der API des Herstellers, immer nur in kleinen StĂŒcken die Produkte abfragen und anreichern.

Schlussendlich haben wir gewĂ€hrleistet, dass alle Produkte abgearbeitet werden und ĂŒber die API Connection fĂŒr jedes Produkt (SKU) die zugeordneten Produktdaten, Details und Attribute abgerufen wurden. Diese Produktdaten wurden anschließend zur einfachen Weiterverwendung in einer CSV gespeichert und zur VerfĂŒgung gestellt.

Ergebnis

Der komplette Update-Prozess lief ĂŒber 10h. Durch die Automatisierung des Prozesses konnten wir BlĂ€ssinger in kĂŒrzester Zeit umgerechnet ca. 50 Tage manuelle Arbeit ersparen. Sie haben jetzt Produktdaten, die ihren Kunden helfen, die Kaufentscheidung zu erleichtern und die allgemeine Effizienz des Verkaufsprozesses zu verbessern. Das Projekt wurde in dem fĂŒr unseren Kunden kurzen, zeitkritischen Zeitfenster umgesetzt. Die Produkte haben wir mit allen zur VerfĂŒgung stehenden Attributen angereichert. Retool bietet eine vielversprechende Möglichkeit, solche Aufgaben einfach und unkompliziert zu realisieren.

Lyska hat uns dabei geholfen, unsere Produktdaten aus unterschiedlichen Quellen zu kombinieren und per API-Abfrage zu ergĂ€nzen. Das Projekt wurde schnell, prĂ€zise und professionell umgesetzt. Dabei war die Kommunikation im Team stets transparent und auf Augenhöhe. So macht das Spaß!

Paul Funke, Teamleiter eBusiness, BlÀssinger Gruppe

Die Herausforderung, die BlĂ€ssinger gegenĂŒberstand, ist ein gutes Beispiel dafĂŒr, wie die Automatisierung von Prozessen und die effiziente Nutzung von Technologien Unternehmen dabei helfen können, ihre Effizienz zu steigern und ihre Ziele zu erreichen. Durch die Automatisierung des Prozesses zur Anreicherung von Produktdaten konnte BlĂ€ssinger eine erhebliche Menge an Zeit und Ressourcen einsparen und gleichzeitig die QualitĂ€t seiner Produktdaten verbessern. Dies fĂŒhrt letztlich zu einer besseren Kundenzufriedenheit und einer höheren Effizienz des Verkaufsprozesses.

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Datenanalyse im B2B-Commerce: Eine mutige neue Perspektive

In der digitalen Ära hat sich die Datenanalyse als neue Grenze der GeschĂ€ftsinformationen etabliert. Sie ist die geheime Zutat, die rohe Daten in handlungsrelevante Erkenntnisse verwandelt und Unternehmen dabei hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen, AblĂ€ufe zu optimieren und Wert zu schaffen. Im B2B-Bereich ist die Anwendung von Datenanalyse nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit fĂŒr Überleben und Wachstum. Der Weg zur vollstĂ€ndigen Nutzung des Potenzials der Datenanalyse ist jedoch nicht ohne seine Herausforderungen.

Die Herausforderung der Analyse: Eine neue Sichtweise

B2B-Spitzenreiter haben den Code geknackt, um kommerzielle Analysen in profitables Wachstum zu verwandeln, selbst wenn sie Bedrohungen durch B2C-Unternehmen gegenĂŒberstehen. Diese B2C-Unternehmen, wie E-Commerce-Riesen, sind mit fortschrittlichen E-Commerce- und AnalysefĂ€higkeiten ausgestattet und dringen langsam aber sicher in das B2B-Gebiet ein, indem sie Industriebedarf anbieten.

B2B-Organisationen und ihre FĂŒhrungskrĂ€fte erkennen die Bedeutung von Analysen an. Eine McKinsey-Umfrage aus dem Jahr 2021 mit ĂŒber 2.500 Teilnehmern in sechs LĂ€ndern und mehr als zehn Branchen ergab, dass 64% der B2B-Unternehmen planen, ihre Investitionen in prĂ€diktive Analysen zu erhöhen. Die eigentliche Herausforderung besteht jedoch darin, die richtigen Ressourcen wĂ€hrend der gesamten Überarbeitung ihrer kommerziellen Operationen zu mobilisieren.

Die Stolpersteine treten gleich zu Beginn auf, wenn Unternehmen Schwierigkeiten haben, Ziele fĂŒr ihre Analyseprogramme zu definieren, wie etwa die Verhinderung von Kundenabwanderung oder die Steigerung von Cross-Selling. Infolgedessen mangelt es vielen B2B-Unternehmen, trotz Zugang zu großen Datenmengen, an der FĂ€higkeit, diese Daten in aussagekrĂ€ftige, handlungsrelevante Erkenntnisse umzuwandeln, die ihnen helfen, effektiver zu verkaufen, indem sie ihr VerstĂ€ndnis fĂŒr die Erfahrungen, BedĂŒrfnisse und Auslöser ihrer Kunden verbessern.

Versuche, die kommerzielle Leistung zu steigern, scheitern oft, wenn die Vertriebsteams an der Front die neuen VerkaufsunterstĂŒtzungstools nicht annehmen oder sie nicht in ihre regulĂ€ren ArbeitsablĂ€ufe integrieren. Kurz gesagt, viele Unternehmen scheitern daran, fĂŒr die Art und Weise zu planen und umzusetzen, wie Analysen VerĂ€nderungen in ihren kommerziellen Operationen von Anfang bis Ende bewirken werden.

Fahrplan zum Erfolg in der kommerziellen Analyse

1. Aufbau eines gemeinsamen VerstĂ€ndnisses von Wert Analysen können ein mĂ€chtiges Werkzeug sein, aber ohne ein gemeinsames VerstĂ€ndnis ihres Zwecks können Ressourcen auf Initiativen verschwendet werden, die keinen Wert liefern. Bevor man sich auf eine kommerzielle Analyse-Reise begibt, ist es entscheidend, dass funktionsĂŒbergreifende Teams zusammenarbeiten und identifizieren, wo der grĂ¶ĂŸte Wert liegt. Dies beinhaltet iterative Verbesserungen ihres Analyseansatzes, schnelle Experimente und Entscheidungsfindung, um das Lernen zu maximieren und Verschwendung zu minimieren. Eine ÜberprĂŒfung des Kundenlebenszyklus kann bedeutende Einblicke in die wertvollsten Bereiche liefern, auf die man sich konzentrieren sollte.

2. Zusammenstellung des richtigen Analyseteams Das Vorhandensein des richtigen Talents ist entscheidend fĂŒr den Erfolg jedes Analyseprogramms. Unternehmen mĂŒssen schnell handeln, um das richtige Analyseteam zusammenzustellen oder zu entwickeln. Dies könnte beinhalten, digitale Rollen schnell zu besetzen, automatisierte Bewertungen und Screenings zu verwenden, Personalvermittler weiterzubilden und erfahrene externe Personalvermittler fĂŒr FĂŒhrungspositionen einzusetzen.

3. Nutzung flexibler Datenarchitektur, Algorithmen und Tools Erfolgreiche Unternehmen verfĂŒgen ĂŒber effektive Datenarchitekturen, Algorithmen und Tools. FĂŒr diejenigen, die gerade erst ihre Analyse-Reise beginnen, ist es wichtig, mit den Daten, die sie haben, zu beginnen und so schnell wie möglich Erkenntnisse zu gewinnen. Der SchlĂŒssel besteht darin, sich nicht in langwierigen IT-Projekten zu verfangen. Selbst bei Bedenken hinsichtlich der DatenqualitĂ€t verfĂŒgen die meisten Unternehmen ĂŒber genĂŒgend interne Daten, die sofort genutzt werden können. Die Erkenntnisse liegen oft in den ungenutzten 90% der Daten.

4. Implementierung des Change Managements fĂŒr die AusfĂŒhrung an der Front Die ultimative PrĂŒfung eines Analyseprogramms ist seine Akzeptanz durch die Vertriebsteams an der Front. Um den Erfolg des Programms zu gewĂ€hrleisten, ist es wichtig, die Front-Teams in die Entwicklung von Analysetools einzubeziehen. Dies schafft Vertrauen und liefert Einblicke in die BedĂŒrfnisse sowohl der Teams als auch ihrer Kunden. Sobald die Tools bereit sind, sollten FĂŒhrungskrĂ€fte und Top-Performer an der Front ihre Verwendung vorbildlich vorfĂŒhren und fördern. Die Integration dieser Tools in die Standardwerkzeuge des Unternehmens kann ihre Akzeptanz an der Front erhöhen.

Zusammenfassend lĂ€sst sich sagen, dass die rechtzeitige und effektive EinfĂŒhrung von kommerziellen Analysetools und -techniken B2B-Unternehmen unbestreitbare strategische Vorteile bietet. Indem sie von den Spitzenreitern lernen, können andere Unternehmen in der Branche ihre Leistung verbessern und sogar verteidigungsfĂ€hige Vorteile aufbauen.

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Handelsdaten (Commerce-Daten): Ein unverzichtbares Werkzeug fĂŒr B2B und E-Commerce

Handelsdaten, auch als Commerce-Daten bekannt, sind ein unverzichtbares Werkzeug fĂŒr das Management und den Vertrieb in B2B und E-Commerce-Unternehmen. Sie bieten eine FĂŒlle von Informationen, die dazu beitragen können, die GeschĂ€ftsleistung zu verbessern und den Umsatz zu steigern.

Was sind Handelsdaten (Commerce-Daten)?

Handelsdaten sind Informationen, die aus den Interaktionen und Transaktionen zwischen KĂ€ufern und VerkĂ€ufern generiert werden. Sie können eine Vielzahl von Aspekten abdecken, von den gekauften Produkten und den dafĂŒr gezahlten Preisen bis hin zu den PrĂ€ferenzen und dem Verhalten der KĂ€ufer. Diese Daten können verwendet werden, um Muster und Trends zu identifizieren, die dazu beitragen können, die GeschĂ€ftsstrategie zu informieren und zu verbessern.

Die Vorteile der Nutzung von Handelsdaten

Die Vorteile der Nutzung von Handelsdaten sind vielfĂ€ltig. Sie können dazu beitragen, die Kundenzufriedenheit zu verbessern, indem sie Einblicke in die BedĂŒrfnisse und WĂŒnsche der Kunden bieten. Sie können auch dazu beitragen, die Effizienz zu verbessern, indem sie dazu beitragen, ineffiziente Prozesse zu identifizieren und zu verbessern. DarĂŒber hinaus können sie dazu beitragen, die RentabilitĂ€t zu steigern, indem sie dazu beitragen, profitable Produkte und Dienstleistungen zu identifizieren und zu fördern.

Arten von Handelsdaten

Es gibt verschiedene Arten von Handelsdaten, die von Unternehmen genutzt werden können. Dazu gehören Transaktionsdaten, die Informationen ĂŒber die gekauften Produkte und die dafĂŒr gezahlten Preise enthalten, sowie Verhaltensdaten, die Informationen ĂŒber das Verhalten und die PrĂ€ferenzen der KĂ€ufer enthalten. Diese Daten können in Kombination genutzt werden, um ein umfassendes Bild der Kunden und ihrer BedĂŒrfnisse zu erstellen.

Herausforderungen bei der Nutzung von Handelsdaten

Die Nutzung von Handelsdaten ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. Sie erfordert eine sorgfĂ€ltige Datenverwaltung und -analyse, um sicherzustellen, dass die Daten korrekt und effektiv genutzt werden. DarĂŒber hinaus mĂŒssen Unternehmen sicherstellen, dass sie die Datenschutzbestimmungen einhalten und die Daten ihrer Kunden schĂŒtzen.

Fazit: Das Potenzial von Handelsdaten

Trotz dieser Herausforderungen bieten Handelsdaten eine wertvolle Ressource fĂŒr B2B- und E-Commerce-Unternehmen. Sie bieten die Möglichkeit, die GeschĂ€ftsleistung zu verbessern, die Kundenzufriedenheit zu steigern und den Umsatz zu erhöhen. Mit der richtigen Strategie und den richtigen Tools können Unternehmen das volle Potenzial ihrer Handelsdaten ausschöpfen und ihre GeschĂ€ftsziele erreichen.

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SchĂ€rfe dein BauchgefĂŒhl. Durch Daten.

“Vertraue auf dein BauchgefĂŒhl.”

Diesen Ratschlag hört man sowohl in der GeschĂ€ftswelt als auch im privaten Bereich immer wieder. Am hĂ€ufigsten wird dieser Rat von Menschen gegeben, die GlĂŒck hatten, weil sie ihrem BauchgefĂŒhl vertrauten, oder die kein wirkliches Interesse an der Sache haben.

Seltener hört man von Menschen, die ihrem BauchgefĂŒhl gefolgt sind und am Ende alles verloren haben. Die Gegenposition ist natĂŒrlich, dass man sich immer auf die Daten verlassen sollte.

Vertraust du also auf dein BauchgefĂŒhl oder verlĂ€sst du dich auf Daten?

Die RealitÀt sieht so aus, man kann beides tun und keines steht im Widerspruch zueinander.

Im Folgenden erfĂ€hrst du, wie du mehr Daten in deinen Entscheidungsprozess einbeziehen kannst, ohne dein BauchgefĂŒhl völlig aufgeben zu mĂŒssen.

Die Macht des BauchgefĂŒhls

Es gibt zahlreiche Beispiele von Unternehmer:innen und EntscheidungstrÀger:innen, die einen als absurd betrachteten Plan verfolgten, nur um am Ende recht zu behalten und ihrem Unternehmen ein Vermögen zu verschaffen.

Nehmen wir Henry Ford. Er entschied sich, die GehĂ€lter seiner Mitarbeiter zu erhöhen, gerade, als er mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation konfrontiert war. Trotz der sinkenden Nachfrage nach seinen Fahrzeugen wurde er von Skeptikern als verrĂŒckt abgestempelt. Dennoch, mit einem erneuerten Team und einer wieder ansteigenden Nachfrage, konnte Ford seinen Wachstumskurs fortsetzen.

Als Bill Allen die FĂŒhrung von Boeing ĂŒbernahm, produzierte das Unternehmen ausschließlich MilitĂ€rflugzeuge. Das war in den 1950er Jahren, als der zivile Luftverkehr noch nicht ausreichend entwickelt war, um die Art von Großraumflugzeugen zu unterstĂŒtzen, fĂŒr die Boeing heute bekannt ist. Aber das hinderte Bill nicht daran, das Potenzial des Marktes zu erkennen und 16 Millionen Dollar in den Bau des ersten Boeing-Flugzeugs zu investieren.

WĂ€hrend seiner Amtszeit bei Apple hat Steve Jobs immer wieder Produkte auf den Markt gebracht, von denen niemand glaubte, dass sie begehrt wĂŒrden, und die sich dann als revolutionĂ€r in ihrem Bereich herausstellten. Dies reicht von den frĂŒhen Tagen der Entwicklung eines Heimcomputers zusammen mit Steve Wozniak bis hin zur Vorstellung des ersten Smartphones.

Die TĂŒcken des BauchgefĂŒhls

Es besteht kein Zweifel, dass das BauchgefĂŒhl mĂ€chtig sein kann, wenn es öfter richtig als falsch liegt. Aber fĂŒr jeden Henry Ford, Bill Allen und Steve Jobs gibt es unzĂ€hlige “Gregory Browns”. Als CEO von Motorola glaubte Brown, dass Mobiltelefone nicht erfolgreich sein wĂŒrden und investierte stattdessen in Satellitentelefonie. Dieser Fehler kostete das Unternehmen 8 Milliarden Dollar.

Man hört nicht oft von solchen Fehlern, was zu einer verzerrten Wahrnehmung fĂŒhrt, wie sinnvoll es ist, auf das BauchgefĂŒhl zu vertrauen. Manchmal bedeutet es kein Wachstum, wo es hĂ€tte sein können, und manchmal kostet es das Unternehmen Milliarden.

Es ist kein Risiko, das man eingehen möchte, ohne zuerst abzusichern. Daten in den Entscheidungsprozess einzubeziehen bringt viele Vorteile, die man mit dem BauchgefĂŒhl allein nicht erreicht. Vertriebsteams können beispielsweise Daten nutzen, um realistischere Verkaufsziele zu setzen, Aussichten zu analysieren und zu bewerten, VerkaufsgesprĂ€che zu personalisieren, Produkt- und Verkaufsleistungen zu verstehen, neue Trends zu erkennen und vieles mehr. Diese Vorteile können auf das gesamte Unternehmen angewendet werden, um bessere, informierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Der Balanceakt zwischen BauchgefĂŒhl und Daten

GlĂŒcklicherweise leben wir im Zeitalter von Big Data, und fast jeder benötigte Datenpunkt ist mit den richtigen Tools leicht zugĂ€nglich, was den Spagat zwischen BauchgefĂŒhl und Daten heute erleichtert.

Es gibt drei AnsÀtze:

  1. Daten nutzen, um das BauchgefĂŒhl zu bestĂ€tigen.
  2. Das BauchgefĂŒhl nutzen, um bestimmte Datenpunkte genauer zu betrachten.
  3. Das BauchgefĂŒhl nutzen, um auf die Daten zu reagieren.

Es ist wichtig, kognitive Verzerrungen zu vermeiden und sich nicht einzureden, dass die Daten passen, wenn sie es nicht tun. Stattdessen sollte man auf sein BauchgefĂŒhl hören, um zu entscheiden, welche Datenpunkte man untersuchen sollte.

Fundierte Entscheidungen durch Datenanalyse

Der Psychologe Daniel Kahneman erlĂ€utert ausgezeichnet, wann es in Ordnung ist, seinem BauchgefĂŒhl zu vertrauen. Er spricht ĂŒber drei Probleme, die sich ergeben, wenn man dies blind tut:

  1. Aufgrund begrenzter Daten sehen Bauchinstinkte oft Muster, die nicht vorhanden sind.
  2. Ohne genĂŒgend Praxis in einem Bereich haben Sie noch nicht genĂŒgend Erfahrung fĂŒr zuverlĂ€ssige BauchgefĂŒhle.
  3. Aufgrund begrenzter RĂŒckmeldungen kann Ihr Bauch denken, dass etwas richtig ist, auch wenn es falsch ist.

Die meisten dieser Probleme können gelöst werden, wenn Ihr BauchgefĂŒhl aus einer sorgfĂ€ltigen Analyse der Daten hervorgeht. Daten zeigen Ihnen, welche Muster existieren und welche nicht. Ein gutes Datenanalyse-Dashboard stellt diese Informationen mit allen wichtigen Metriken fĂŒr Ihren Entscheidungsprozess in den Vordergrund.

Daten können dir keine Erfahrung geben, aber sie können dir helfen, das meiste aus dem Wissen zu machen, das du im Laufe der Zeit gewonnen hast.

Wenn du deinem BauchgefĂŒhl erlaubst, dir zu sagen, auf welche KPIs und Metriken du dich konzentrieren solltest, wirst du Gewohnheiten aufbauen, die dein BauchgefĂŒhl unterstĂŒtzen.

Datananalyse-Systeme ziehen große Mengen an Daten aus deinem ERP und jeder anderen Software, die dein Unternehmen verwendet und die Daten sammelt. Sie bringen Daten von allen Datenbanken, Anwendungen, Shopsystemen und mehr deines Unternehmens ein. Dieser enorme Wissensschatz wird dann in leicht zugĂ€nglichen und verstĂ€ndlichen Berichten zusammengefasst, so dass sie einfach zu lesen und zu verstehen sind.

Fazit

Das BauchgefĂŒhl ist auch heute meist noch das wichtigste Werkzeug eines guten Vertrieblers und Unternehmers, wie die Erfolgsgeschichten von Unternehmern wie Henry Ford, Bill Allen und Steve Jobs zeigen. Sie folgten ihrem Instinkt und erzielten enorme Erfolge. Doch es gibt auch Gegenbeispiele, wie Gregory Brown von Motorola, dessen BauchgefĂŒhl zu einem Verlust von 8 Milliarden Dollar fĂŒhrte.

Daher ist es wichtig, BauchgefĂŒhl und Datenanalyse in Einklang zu bringen. Mit den richtigen Tools und einer sorgfĂ€ltigen Analyse können Daten dazu beitragen, Muster zu erkennen, potenzielle Kunden zu analysieren und einzustufen, VerkaufsgesprĂ€che zu personalisieren, die Produkt- und Verkaufsleistung zu verstehen, neue Trends erkennen und vieles mehr.

Diese Vorteile können im gesamten Unternehmen genutzt werden, sodass Mitarbeiter auf allen Ebenen bessere und fundiertere Entscheidungen treffen können.

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Success Story

Picard & Taxdoo – Eine nahtlose Integration fĂŒr effiziente Steuererfassung

Key Facts

PICARD-History

Im Jahr 1928 in Obertshausen, Hessen, legten Martin Picard und seine Söhne Edmund und Alois den Grundstein fĂŒr das, was heute als PICARD bekannt ist – ein Premiumanbieter von Handtaschen, Geldbörsen und weiteren Lederaccessoires. Mit ĂŒber 2000 Verkaufsstellen in mehr als 30 LĂ€ndern weltweit und einer jĂ€hrlichen ProduktionskapazitĂ€t von ĂŒber 1,2 Millionen Taschen, hat sich PICARD als eine feste GrĂ¶ĂŸe in der Welt der Lederwaren etabliert.

  • GrĂŒndung: 1928 von Martin Picard und seinen Söhnen Edmund und Alois
  • Hauptsitz: Obertshausen, Hessen, Deutschland
  • PICARD ist spezialisiert auf die Herstellung von hochwertigen Lederwaren
  • Premiumanbieter von hochwertigen Handtaschen, Geldbörsen und weitere Lederaccessoires.
  • 2000 Verkaufsstellen in ĂŒber 30 LĂ€ndern weltweit
  • JĂ€hrliche ProduktionskapazitĂ€t von ĂŒber 1,2 Millionen Taschen
  • PICARD legt großen Wert auf Nachhaltigkeit
  • Mehr als 200 Mitarbeitende

Ausgangslage

  • CSV aus dem ERP ProMode mit den steuerrelevanten Informationen
  • Taxdoo API Schnittstelle zur Übertragung der Informationen aus der CSV

Ziel

Um die steuerliche Erfassung von Produktbewegungen zwischen PICARDs Warenlagern in Deutschland und Polen zu ermöglichen, muss eine automatisierte Übertragung der steuerrelevanten Informationen zwischen dem ERP-System ProMode und der Steuerlösung Taxdoo realisiert werden.

  • Steuerlichen Erfassung von Produktbewegungen zwischen PICARDs Warenlagern in Deutschland und Polen zu ermöglichen.
  • Übertragung der steuerrelevanten Informationen zwischen ProMode (ERP) und der Steuerlösung Taxdoo.

Lösung

Bereitstellung einer benutzerfreundlichen Lösung mit Retool, die den einfachen und unkomplizierten Upload einer CSV-Datei ermöglicht, um die relevanten Daten in die Steuerlösung Taxdoo zu ĂŒbertragen.


PICARD, hatte Schwierigkeiten bei der steuerlichen Erfassung von Produktbewegungen zwischen seinen Warenlagern in Deutschland und Polen. Um dieses Problem zu lösen, entschied sich PICARD fĂŒr den Einsatz von Taxdoo. Unsere Aufgabe bestand darin, eine benutzerfreundliche Lösung zu entwickeln, die den Upload einer CSV-Datei mit Produktbewegungen ermöglicht und eine nahtlose Integration mit der Taxdoo-API gewĂ€hrleistet. Dabei sollte der Prozess einfach zu bedienen sein und eine fehlerfreie DatenĂŒbertragung ermöglichen.

In enger Zusammenarbeit mit dem Team von PICARD wurde das Projekt durchgefĂŒhrt. ZunĂ€chst wurde eine umfassende Analyse der Taxdoo-API durchgefĂŒhrt, um die technische Machbarkeit zu ĂŒberprĂŒfen. Anschließend wurden in Abstimmung mit PICARD detaillierte Anforderungen erfasst. Mithilfe der Retool-Plattform wurde eine benutzerfreundliche App entwickelt, die einen einfachen Upload der CSV-Datei ermöglicht und den Synchronisationsprozess mit der Taxdoo-API automatisiert. Vor der finalen Integration erfolgten umfangreiche Tests, sodass eine reibungslose FunktionalitĂ€t sichergestellt ist.

Die Zusammenarbeit mit Lyska hat super geklappt! Von ihrer schnellen Auffassung der Anforderungen, ĂŒber die umfassende Vorbereitung im Vorfeld auf das Projekt und die unkomplizierte und schnelle Art der Kommunikation bis hin zum Endergebnis war die Zusammenarbeit ein durch und durch positives Erlebnis.

Johanna Jankowski & Johannes Montag
E-Commerce Managerin & Head of E-Commerce, PICARD

Fazit

Das Projekt wurde erfolgreich innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens abgeschlossen. Die entwickelte App ermöglicht es PICARD, Produktbewegungen mĂŒhelos hochzuladen und sicher mit Taxdoo zu synchronisieren. Die App bietet eine benutzerfreundliche Bedienung, gewĂ€hrleistete eine fehlerfreie DatenĂŒbertragung und spart dem Unternehmen manuelle Arbeit, Zeit und Ressourcen.

Wir sind happy mit dem Ergebnis dieses Projekts und freuen uns ĂŒber die angenehme, professionelle und unkomplizierte Zusammenarbeit mit PICARD.

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Retool: Ein Must-Have-Tool fĂŒr jedes E-Commerce-Unternehmen

In der heutigen digitalen Welt ist es fĂŒr Unternehmen unerlĂ€sslich, ihre Prozesse zu optimieren und effizient zu gestalten. Dies gilt insbesondere fĂŒr den E-Commerce und Handel, wo die Dynamik des Marktes stĂ€ndige Innovationen und Verbesserungen erfordert. Hier kommt Retool ins Spiel.

Was ist Retool?

Retool ist eine Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, maßgeschneiderte interne Tools schnell zu erstellen. Es bietet eine Vielzahl von vorgefertigten Komponenten und ermöglicht die Integration mit fast jeder Datenquelle. Mit Retool können Entwickler und Unternehmen Zeit und Ressourcen sparen, die normalerweise fĂŒr das Erstellen und Warten von internen Tools aufgewendet werden mĂŒssten.

Retool hat eine Reihe von AnwendungsfĂ€llen, die speziell auf die BedĂŒrfnisse von E-Commerce-Unternehmen zugeschnitten sind. In diesem Blog-Post werden wir uns vier dieser AnwendungsfĂ€lle genauer ansehen.

AnwendungsfÀlle

Produkt-Suchtool

Wenn Sie eine breite Palette von Produkten verkaufen oder vertreiben, kann der Bestand schnell außer Kontrolle geraten. Kundenserviceteams brauchen eine einfache, zuverlĂ€ssige Möglichkeit, ein Produkt zu suchen und Fragen zu Preis, VerfĂŒgbarkeit, Lieferzeiten und mehr zu beantworten.

Mit Retool können Sie eine App erstellen, die Ihren gesamten Bestand durchsucht und Details zu einem ausgewĂ€hlten Produkt anzeigt. Das folgende Beispiel stammt von einem Unternehmen fĂŒr medizinische Produkte, aber derselbe Anwendungsfall lĂ€sst sich auf alle Arten von Branchen anwenden, die einen genauen Überblick ĂŒber den Produktbestand haben mĂŒssen.

https://retool.com/use-case/product-lookup-tool

Retool - Dashboard für dynamische Auftragspreise - Dynamic order pricing dashboard

Kunden-Insights-Dashboard

Das Kunden-Insights-Dashboard von Retool ist ein zentrales Kontrollzentrum, das es GeschĂ€ftsteams ermöglicht, Kundenkonten anzusehen, zu bearbeiten und zu konfigurieren. Es bietet eine robuste und sichere Plattform, um Kundendaten zu verwalten und wertvolle Einblicke in das Kundenverhalten zu gewinnen. Mit diesem Dashboard kannst du Kundendaten aus verschiedenen Quellen zusammenfĂŒhren und in einer einzigen, leicht verstĂ€ndlichen Ansicht darstellen.

https://retool.com/use-case/customer-insights-dashboard

Retool - Customer insights dashboard - Kunden-Insights-Dashboard

Dashboard fĂŒr dynamische Auftragspreise

Wenn Sie in einer Branche tĂ€tig sind, in der die Preise fĂŒr Ihr Produkt je nach Volumen, Saison und Vereinbarungen mit Kunden variieren, kann es schwierig sein, den Überblick ĂŒber die Preisgestaltung zu behalten. Ein Dashboard, das automatisch die Preise unter BerĂŒcksichtigung aller Variablen berechnet, ist in jedem Fall unverzichtbar.

Mit Retool können Sie die dynamische Preisgestaltung von Tabellenkalkulationen in eine einzige Anwendung verlagern, die die Preise nach einer beliebigen Anzahl von Variablen berechnet. So kann sich Ihr Team darauf konzentrieren, schnelle und prÀzise Kundenerlebnisse zu liefern.

https://retool.com/use-case/dynamic-order-pricing-dashboard

Retool - Dashboard für dynamische Auftragspreise - Dynamic order pricing dashboard

Weitere spannende Handels und E-Commerce Use-Cases: https://retool.com/use-cases/?industry=ecommerce

Fazit

Retool bietet eine Vielzahl von Tools, die speziell auf die BedĂŒrfnisse von E-Commerce-Unternehmen zugeschnitten sind. Mit diesen Tools können Sie Ihre Produktinformationen effizient verwalten, Rechnungen erstellen und verwalten, wertvolle Kundeneinblicke gewinnen und zeitnahe Benachrichtigungen senden. Durch die Nutzung dieser Tools können Sie Ihre GeschĂ€ftsprozesse optimieren, Ihre Effizienz steigern und letztendlich Ihr GeschĂ€ftsergebnis verbessern. Probieren Sie Retool noch heute aus und erleben Sie, wie es Ihr E-Commerce-GeschĂ€ft revolutionieren kann.

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